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Buchtipps: Strandboten – Ostfrieslandkrimi von Elke Bergsma

„Strandboten“ ist der neueste Ostfrieslandkrimi von Elke Bergsma. Bereits zum 11. Mal muss das Ermittlerduo Büttner und Hasenkrug einen dramatischen Mordfall am Nordseestrand aufklären. In der rauen Umgebung Ostfrieslands wachsen einem als Leser die starken Persönlichkeiten der Protagonisten richtig ans Herz. Dieses Mal wird leider auch Assistent Hasenkrug zum Opfer im Rahmen der Ermittlungen. Als Leser werden Sie garantiert in die Spannung des Buches eintauchen und die Schilderungen und Ausdruckweise der Autorin lieben lernen.

Inhaltsangabe

Der 11. Fall von Hauptkommissar David Büttner und seinem Assistenten Sebastian Hasenkrug spielt wieder in Ostfriesland. Es liegt eine quälende Hitze über dem Land, als am Strand von Dornumersiel eine im Sand verschüttete Leiche aufgefunden wird. Assistent Hasenkrug sollte sich zu dieser Zeit eigentlich in seinem wohlverdienten Sommerurlaub befinden. Doch ausgerechnet seine neue Freundin findet die Strandleiche. So trifft David Büttner trifft ihn bei seinen Ermittlungen zu diesem Fall. Büttner bezieht Hasenkrug sogleich als Undercover-Ermittler in den Fall mit ein. Doch später bereut er dies, denn sein Assistent wird selbst zum Opfer eines skrupellosen Täters. Er wird überfallen und erleidet lebensbedrohliche Verletzungen. Ausgerechnet jetzt, wo er eine neue Freundin gefunden hat.

Der Assistent Hasenkrug erhält in diesem Buch zum ersten Mal in der Krimi-Reihe etwas mehr Profil. Bis jetzt wurde dem Leser weit mehr über Büttner und dessen Privatleben verraten. Von Hasenkrug ist bis dahin nicht mal der Dienstrang so richtig definiert. Doch in diesem Buch erlebt man ihn als verliebten Menschen, mit einer hübschen neuen Freundin an seiner Seite. Die Sorge, die Büttner für seinen Assistenten entwickelt, zeigen auch bei ihm ganz neue Seiten auf.

Persönliche Meinung

Mit diesem Buch ist Elke Bergsma wieder ein toller Ostfrieslandkrimi gelungen. Es ist bereits der 11. Fall, den das Ermittlerduo gemeinsam lösen muss. Die Autorin ist wirklich gut darin, die raue Umgebung der Nordseeregion in ihren Büchern zu beschreiben. Man kann die Nordsee beim Lesen praktisch riechen.

Die Protagonisten, aber auch die Nebenfiguren werden mit ihren individuellen Charakteren äußerst detailreich und sympathisch beschrieben. Sie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Toll ist auch, dass Figuren aus vorherigen Fällen wieder auftauchen. So trifft man in „Strandboten“ wieder auf Maarten und Tomke aus „Windbruch“ und auf Uroma Wübkea aus „Tödliche Saat“.

Das Buch mit dieser Story ist wirklich wieder mitreißend von Beginn bis zum Ende hin. Es aus der Hand zu legen, fällt wie immer ziemlich schwer. Der spannende und witzige Erzählstil von Elke Bergsma, machen das Lesen zu einem echten Vergnügen. Man merkt, dass sie selbst in Ostfriesland aufgewachsen ist und die Eigenheiten der Landschaft, aber auch der Bevölkerung, nur zu gut kennt. Gerade dies macht diesen Krimi und seine Protagonisten so sympathisch.

Fazit

Die „Büttner und Hasenkrug-Reihe“ findet mit diesem Buch eine würdige Fortsetzung, die es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Der grandiose Erzählstil von Elke Bergsma macht einfach Spaß beim Lesen und insgeheim fiebert man doch schon dem nächsten Fall des Ermittlerduos entgegen. Es ist schön, dass die beiden Hauptfiguren von Fall zu Fall selbst immer mehr an Profil gewinnen. In diesem Buch erfährt man richtig viel über Sebastian Hasenkrug, der bisher eher weniger von sich preisgab. Das Buch ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung wert und vielleicht werden auch Sie zum Fan von „Büttner und Hasenkrug“, wenn Sie es bis jetzt noch nicht sind.

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